Die Deutsche Demokratische Republik
Nicht die Aufnahme in die UNO stand von 1950 an bis in die siebziger Jahre für die DDR im Vordergrund ihrer außenpolitischen Bemühungen, sondern die Anerkennung als zweiter deutscher, als souveräner Staat. Die Deutsche Demokratische Republik kämpfte vor allem gegen den "Alleinvertretungsanspruch" der Bundesrepublik Deutschland und empfand ihre Nichtanerkennung als Eingriff in den Kalten Krieg zugunsten des Imperialismus.
1973 war es dann so weit und beide deutsche Staaten traten den Vereinten Nationen bei. Während ihrer gemeinsamen Mitgliedschaft vertraten sie unterschiedliche Interessen, waren in verschiedenen Unterorganisationen vertreten, doch trotzdem versuchten beide gleichermaßen, die innerdeutschen Konflikte aus ihrer jeweiligen Außenpolitik beziehungsweise der UNO-Politik herauszuhalten.
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